Spam überwindet Sprach-Grenzen |
November Spam- und Viren-Statistik von SoftScan
Mit 96,3% aller gescannten E-Mails von SoftScan haben Spam E-Mails im vergangenen November einen neuen Rekord erreicht. SoftScan beobachtete, dass Spam nun auch vermehrt in anderen Sprachen außer Englisch auftaucht und dass die Grammatik und Rechtschreibung für Empfänger nun überzeugender klingt als je zuvor.
"Das Erkennen von Spam in der Landessprache war für Anwender immer einfach, weil es so offensichtlich war, dass die Übersetzungen elektronisch gemacht wurden", bemerkt Diego D'Ambra, CTO von SoftScan. „Spammer sind es nun offensichtlich leid, dass ihnen schlechte Übersetzungen einen Strich durch die Rechnung machten und dass sprachliche Anpassungen an örtliche Gegebenheiten notwendig sind, wenn Empfänger auf ihre E-Mails reagieren sollen und dafür auf einen Link oder auf bestimmte Artikel klicken sollen."
Spam E-Mails überschritten nun bereits im sechsten Monat in Folge die 90% Marke. Der Anteil an Junk-Mail stieg seit Juni beträchtlich von 90,06%, mit zwei großen Anstiegen jeweils im September (93,51%) und Oktober (96,10%), auf nunmehr 96,3% im November. An Wochenenden, an denen weniger Geschäfts-E-Mails versendet werden, betrug der Spam-Anteil stets über 98%, der höchste Anteil in diesem Monat betrug gar 98,71%.
Im Gegensatz dazu scheint die Anzahl an Viren in E-Mail Nachrichten auf das Maß vor dem Sommer zurückgegangen zu sein. Im November wurden lediglich 0,08% an Viren-Mails ausgemacht.
Die fünf größten Virusfamilien im November 07 waren:
1 - Phishing: 71.45%
2 - Dropper: 9.32%
3 - Faketube: 5.76%
4 - Downloader: 2.74%
5 - Netsky: 2.71%





